22. Dezember 2012

DIY: Schlichter Baumschmuck oder Geschenkanhänger

Es schneit wieder! Ob wir wohl dieses Jahr anstelle des Weltuntergangs weiße Weihnachten bekommen? Wäre doch ein guter Tausch... Wie auch immer, heute gibt's die dritte und vorerst letzte Folge mit dem roten Faden: Selbstgemachte Anhänger für den Weihnachtsbaum, für Geschenke, als Schmuck für einen großen Zweig in der Vase oder wie es Euch gefällt.

Weihnachtsbaum Anhänger selbstgemacht

Nachdem ich schon einige schöne Ideen mit Modelliermasse gesehen hatte, hab ich mich jetzt selbst mal drangetraut, und war erstaunt, wie einfach das ist. Die Buchstabenstempel gab es vor ein paar Wochen bei Tchibo. Sie sind eigentlich für Kekse gedacht, aber funktionieren auch mit Modelliermasse ganz wunderbar. 

Die Zutaten:
Weiße Modelliermasse, lufttrocknend
Ein Rundholz oder eine leere Flasche
Abwischbare Unterlage (z.B. die Kunststoffscheibe aus einem alten Bilderrahmen)
Verschiedene Ausstechformen
Ein Holzstäbchen
Feines Schleifpapier
Stempel für Keksbuchstaben
 
Keksform Pferd ausstechen

So geht's:
Die halb eingepackten Geschenke vom Tisch räumen, um Platz für die Unterlage zu schaffen. Eine kleine Menge der Modelliermasse abnehmen und mit dem Rundholz oder der Flasche gleichmäßig ausrollen.
Verschiedene Formen ausstechen, mit dem Holzstäbchen das Loch zum Aufhängen reinstechen. Mit den Plastik-Buchstaben Weihnachtsgrüße oder den Namen des Geschenkempfängers einprägen.

Anhänger Modelliermasse für Weihnachten

Je nachdem, wie dick die Masse ausgerollt ist, braucht sie ein bis zwei Tage, um komplett durchzutrocknen. Dann die Kanten mit Schleifpapier bearbeiten, bis sie schön glatt sind.

Geschenkanhänger aus Modelliermasse selbstgemacht




Jetzt nur noch den roten Faden durchziehen und aufhängen oder ans Geschenk binden. Fertig! Ich wünsche Euch frohe und erholsame Weihnachtstage!

17. Dezember 2012

Rezept: Mandel-Spekulatius mit Kardamom

Heute in einer Woche ist schon Heiligabend! Und wie jedes Jahr bin ich weit entfernt davon, alle Geschenke beieinander zu haben... Heute hat der rote Faden einen Tag frei, stattdessen gibt es wunderbar knusprige Mandel-Spekulatius!


Das Rezept habe ich vor ein paar Jahren auf einer englischen Seite gefunden. Leider weiß ich nicht mehr wo und habe nur einen Ausdruck. Falls es also einer von Euch wiedererkennt, gebt bitte Bescheid. Der Zettel verbringt Frühling, Sommer und Herbst zwischen den Seiten meiner Lieblingskochbücher, bis er im Dezember immer wieder hervorgeholt wird. Nun findet es in meiner deutschen Übersetzung den Weg zurück ins Netz. Also ran ans Nudelholz!

Die Zutaten:
500 g Mehl
1 TL Backpulver
250 g Zucker
5 Tropfen Vanillearoma (aus dem Röhrchen)
5 Tropfen Mandelaroma (aus dem Röhrchen)
2 Eier
200 g kühle Butter, gewürfelt
100 g gemahlene Mandeln
1/2 TL gemahlener Kardamom
1/2 TL gemahlene Nelken
1 TL Zimt
50 g gehobelte Mandeln

So geht's:
Das Mehl in einer großen Schüssel mit dem Backpulver mischen. Alle anderen Zutaten (bis auf die gehobelten Mandeln) dazu geben, mit Knethaken verrühren. In Folie einschlagen und für ungefähr eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Einen Teil des Teiges abnehmen und ausrollen. Kleiner Trick: Ich lege immer ein Stück Backpapier unter und eines auf den Teig, und rolle ihn dazwischen mit dem Nudelholz aus. So klebt er nicht an.



Den Teig ungefähr drei bis fünf Millimeter dick ausrollen. Ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit ein paar gehobelten Mandeln dekorieren. Ungefähr 10 Minuten backen, bis die Spekulatius anfangen zu duften und goldbraun sind.


Aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und vom Blech nehmen. Komplett abkühlen lassen und dann in einer Keksdose aufbewahren, so ziehen sie gut durch. Wenn Ihr die Dose nach ein paar Tage öffnet, strömt Euch ganz wunderbarer Duft entgegen. Zeit für einen Kaffee, heißen Tee oder Kakao und eine kleine Pause!


9. Dezember 2012

DIY: Festlich geschmückte Weihnachtspost

Habt Ihr schon Weihnachtspost bekommen? Ich hatte diese Woche die ersten lieben Grüße im Briefkasten und habe mich sehr darüber gefreut. Deshalb ist es jetzt Zeit für ein kleines DIY: Grußkarten mit einem weihnachtlichen Kranz (und in einer Nebenrolle: der rote Faden)!

Weihnachtskarte God Jul selbermachen

Für diese Idee kommen nochmal die kleinen roten Radiergummis zum Einsatz, mit denen ich hier schon Konfetti produziert habe. Wer keine Buchstabenstempel hat, kann den Weihnachtsgruß einfach mit der Hand schreiben.

Karte Papier und Schere




Karte mit Beeren gestempelt
Ansonsten werden gebraucht: Blankokarten, Bleistifte mit Radiergummi, rote und grüne Stempelfarbe, Transparentpapier, eine Schere und roter Faden. Los geht's!

Wer mag, nimmt ein Glas oder etwas anderes rundes, um mit ganz leichtem Strich die Kreisform für den Kranz vorzuzeichnen.

Erst die drei roten "Beeren" platziert, dann folgen die Blätter in grün. Auch hier hab ich wieder einmal Farbe aufgenommen und damit mehrere Abdrücke gemacht, sodass die Punkte unterschiedlich stark ausfallen.

Weihnachtskarte mit Kranz in rot und grün




Dann entweder mit Buchstaben oder per Hand den Weihnachtsgruß darunter setzen. Frohes Fest, Merry Christmas, Joyeux Noël, Feliz Navidad... ich mag das schwedische "God Jul" sehr gern!

God Jul Karte selbermachen

Eigentlich könnte die Karte jetzt schon fertig sein - aber der rote Faden fehlt noch. Ich weiß nicht, wie es Euch so ergeht, aber ich verschreibe mich gerade bei Karten gerne mal, wenn ich hochkonzentriert am Buchstaben malen bin... Deshalb: Ein Einleger aus Transparentpapier, gehalten vom roten Faden.

Karte mit Einleger aus Transparentpapier


Das Transparentpapier falten und ein paar Millimeter kleiner als die Karte zuschneiden. Einlegen und mit dem roten Faden zusammenbinden, so fällt es nicht heraus. Weihnachtsgrüße hinzufügen, in einen Umschlag stecken und ab die Post! Ich wünsche Euch einen wunderbar weiß verschneiten zweiten Advent!

DIY Weihnachtskarte God Jul mit Kranz stempeln

2. Dezember 2012

Mini DIY: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Nachdem der angekündigte rote Faden bei "Post aus meiner Küche" ja nur eine kleine Nebenrolle gespielt hat, folgt heute sein erster richtiger Auftritt - und zwar gleich doppelt: Als Teil eines Adventskranzes und eines Adventskalenders. Beides ganz einfache Ideen, die sich recht fix nachmachen oder abwandeln lassen.

Kerze im Glas zum Advent

Der Adventskranz ist eigenlich gar kein "Kranz" im klassischen Sinne, aber ich weiß keinen anderen Begriff dafür - Ihr vielleicht? Dann bitte her damit! Wie auch immer, es geht um vier Lichter, für jeden Sonntag bis Weihnachten eines.

Kerzen und roter Faden





Den roten Faden hab ich einmal, zweimal, dreimal, viermal um dicke weiße Kerzen herumgewickelt. Die stehen nun in großen Einmachgläsern artig nebeneinander auf der Fensterbank, und das erste Lichtlein konnte heute auch gleich entzündet werden.

Vier Windlichter als Adventskranz
Zweiter Einsatz: Als Teil des Adventskalenders. Damit er das Gewicht der 24 Tage besser tragen kann, hab ich ihn geflochten, ganz klassisch mit drei Fäden. Ewig nicht gemacht, aber das verlernt man zum Glück nie!

Collage Adventskalender selbstgemacht


Pro Tag wurde ein Butterbrottütchen mit einer roten Zahl beschriftet, und dann hab ich einen alten Trick meiner Mutter angewandt: Den Inhalt in ein Stück Serviette oder ähliches wickeln, damit's nicht durchscheint (wir waren wohl ziemlich neugierige Kinder...). Mit Wäscheklammern aufhängen und jeden Morgen auf eine kleine Überraschung freuen!

Advent Kerze Windlicht und Tannenzapfen




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