22. Dezember 2012

DIY: Schlichter Baumschmuck oder Geschenkanhänger

Es schneit wieder! Ob wir wohl dieses Jahr anstelle des Weltuntergangs weiße Weihnachten bekommen? Wäre doch ein guter Tausch... Wie auch immer, heute gibt's die dritte und vorerst letzte Folge mit dem roten Faden: Selbstgemachte Anhänger für den Weihnachtsbaum, für Geschenke, als Schmuck für einen großen Zweig in der Vase oder wie es Euch gefällt.

Weihnachtsbaum Anhänger selbstgemacht

Nachdem ich schon einige schöne Ideen mit Modelliermasse gesehen hatte, hab ich mich jetzt selbst mal drangetraut, und war erstaunt, wie einfach das ist. Die Buchstabenstempel gab es vor ein paar Wochen bei Tchibo. Sie sind eigentlich für Kekse gedacht, aber funktionieren auch mit Modelliermasse ganz wunderbar. 

Die Zutaten:
Weiße Modelliermasse, lufttrocknend
Ein Rundholz oder eine leere Flasche
Abwischbare Unterlage (z.B. die Kunststoffscheibe aus einem alten Bilderrahmen)
Verschiedene Ausstechformen
Ein Holzstäbchen
Feines Schleifpapier
Stempel für Keksbuchstaben
 
Keksform Pferd ausstechen

So geht's:
Die halb eingepackten Geschenke vom Tisch räumen, um Platz für die Unterlage zu schaffen. Eine kleine Menge der Modelliermasse abnehmen und mit dem Rundholz oder der Flasche gleichmäßig ausrollen.
Verschiedene Formen ausstechen, mit dem Holzstäbchen das Loch zum Aufhängen reinstechen. Mit den Plastik-Buchstaben Weihnachtsgrüße oder den Namen des Geschenkempfängers einprägen.

Anhänger Modelliermasse für Weihnachten

Je nachdem, wie dick die Masse ausgerollt ist, braucht sie ein bis zwei Tage, um komplett durchzutrocknen. Dann die Kanten mit Schleifpapier bearbeiten, bis sie schön glatt sind.

Geschenkanhänger aus Modelliermasse selbstgemacht




Jetzt nur noch den roten Faden durchziehen und aufhängen oder ans Geschenk binden. Fertig! Ich wünsche Euch frohe und erholsame Weihnachtstage!

17. Dezember 2012

Rezept: Mandel-Spekulatius mit Kardamom

Heute in einer Woche ist schon Heiligabend! Und wie jedes Jahr bin ich weit entfernt davon, alle Geschenke beieinander zu haben... Heute hat der rote Faden einen Tag frei, stattdessen gibt es wunderbar knusprige Mandel-Spekulatius!


Das Rezept habe ich vor ein paar Jahren auf einer englischen Seite gefunden. Leider weiß ich nicht mehr wo und habe nur einen Ausdruck. Falls es also einer von Euch wiedererkennt, gebt bitte Bescheid. Der Zettel verbringt Frühling, Sommer und Herbst zwischen den Seiten meiner Lieblingskochbücher, bis er im Dezember immer wieder hervorgeholt wird. Nun findet es in meiner deutschen Übersetzung den Weg zurück ins Netz. Also ran ans Nudelholz!

Die Zutaten:
500 g Mehl
1 TL Backpulver
250 g Zucker
5 Tropfen Vanillearoma (aus dem Röhrchen)
5 Tropfen Mandelaroma (aus dem Röhrchen)
2 Eier
200 g kühle Butter, gewürfelt
100 g gemahlene Mandeln
1/2 TL gemahlener Kardamom
1/2 TL gemahlene Nelken
1 TL Zimt
50 g gehobelte Mandeln

So geht's:
Das Mehl in einer großen Schüssel mit dem Backpulver mischen. Alle anderen Zutaten (bis auf die gehobelten Mandeln) dazu geben, mit Knethaken verrühren. In Folie einschlagen und für ungefähr eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Einen Teil des Teiges abnehmen und ausrollen. Kleiner Trick: Ich lege immer ein Stück Backpapier unter und eines auf den Teig, und rolle ihn dazwischen mit dem Nudelholz aus. So klebt er nicht an.



Den Teig ungefähr drei bis fünf Millimeter dick ausrollen. Ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit ein paar gehobelten Mandeln dekorieren. Ungefähr 10 Minuten backen, bis die Spekulatius anfangen zu duften und goldbraun sind.


Aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und vom Blech nehmen. Komplett abkühlen lassen und dann in einer Keksdose aufbewahren, so ziehen sie gut durch. Wenn Ihr die Dose nach ein paar Tage öffnet, strömt Euch ganz wunderbarer Duft entgegen. Zeit für einen Kaffee, heißen Tee oder Kakao und eine kleine Pause!


9. Dezember 2012

DIY: Festlich geschmückte Weihnachtspost

Habt Ihr schon Weihnachtspost bekommen? Ich hatte diese Woche die ersten lieben Grüße im Briefkasten und habe mich sehr darüber gefreut. Deshalb ist es jetzt Zeit für ein kleines DIY: Grußkarten mit einem weihnachtlichen Kranz (und in einer Nebenrolle: der rote Faden)!

Weihnachtskarte God Jul selbermachen

Für diese Idee kommen nochmal die kleinen roten Radiergummis zum Einsatz, mit denen ich hier schon Konfetti produziert habe. Wer keine Buchstabenstempel hat, kann den Weihnachtsgruß einfach mit der Hand schreiben.

Karte Papier und Schere




Karte mit Beeren gestempelt
Ansonsten werden gebraucht: Blankokarten, Bleistifte mit Radiergummi, rote und grüne Stempelfarbe, Transparentpapier, eine Schere und roter Faden. Los geht's!

Wer mag, nimmt ein Glas oder etwas anderes rundes, um mit ganz leichtem Strich die Kreisform für den Kranz vorzuzeichnen.

Erst die drei roten "Beeren" platziert, dann folgen die Blätter in grün. Auch hier hab ich wieder einmal Farbe aufgenommen und damit mehrere Abdrücke gemacht, sodass die Punkte unterschiedlich stark ausfallen.

Weihnachtskarte mit Kranz in rot und grün




Dann entweder mit Buchstaben oder per Hand den Weihnachtsgruß darunter setzen. Frohes Fest, Merry Christmas, Joyeux Noël, Feliz Navidad... ich mag das schwedische "God Jul" sehr gern!

God Jul Karte selbermachen

Eigentlich könnte die Karte jetzt schon fertig sein - aber der rote Faden fehlt noch. Ich weiß nicht, wie es Euch so ergeht, aber ich verschreibe mich gerade bei Karten gerne mal, wenn ich hochkonzentriert am Buchstaben malen bin... Deshalb: Ein Einleger aus Transparentpapier, gehalten vom roten Faden.

Karte mit Einleger aus Transparentpapier


Das Transparentpapier falten und ein paar Millimeter kleiner als die Karte zuschneiden. Einlegen und mit dem roten Faden zusammenbinden, so fällt es nicht heraus. Weihnachtsgrüße hinzufügen, in einen Umschlag stecken und ab die Post! Ich wünsche Euch einen wunderbar weiß verschneiten zweiten Advent!

DIY Weihnachtskarte God Jul mit Kranz stempeln

2. Dezember 2012

Mini DIY: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Nachdem der angekündigte rote Faden bei "Post aus meiner Küche" ja nur eine kleine Nebenrolle gespielt hat, folgt heute sein erster richtiger Auftritt - und zwar gleich doppelt: Als Teil eines Adventskranzes und eines Adventskalenders. Beides ganz einfache Ideen, die sich recht fix nachmachen oder abwandeln lassen.

Kerze im Glas zum Advent

Der Adventskranz ist eigenlich gar kein "Kranz" im klassischen Sinne, aber ich weiß keinen anderen Begriff dafür - Ihr vielleicht? Dann bitte her damit! Wie auch immer, es geht um vier Lichter, für jeden Sonntag bis Weihnachten eines.

Kerzen und roter Faden





Den roten Faden hab ich einmal, zweimal, dreimal, viermal um dicke weiße Kerzen herumgewickelt. Die stehen nun in großen Einmachgläsern artig nebeneinander auf der Fensterbank, und das erste Lichtlein konnte heute auch gleich entzündet werden.

Vier Windlichter als Adventskranz
Zweiter Einsatz: Als Teil des Adventskalenders. Damit er das Gewicht der 24 Tage besser tragen kann, hab ich ihn geflochten, ganz klassisch mit drei Fäden. Ewig nicht gemacht, aber das verlernt man zum Glück nie!

Collage Adventskalender selbstgemacht


Pro Tag wurde ein Butterbrottütchen mit einer roten Zahl beschriftet, und dann hab ich einen alten Trick meiner Mutter angewandt: Den Inhalt in ein Stück Serviette oder ähliches wickeln, damit's nicht durchscheint (wir waren wohl ziemlich neugierige Kinder...). Mit Wäscheklammern aufhängen und jeden Morgen auf eine kleine Überraschung freuen!

Advent Kerze Windlicht und Tannenzapfen


29. November 2012

Post aus meiner Küche: Schwedisches Früchtebrot

Kennt Ihr schon Post aus meiner Küche? Eine klasse Aktion, die die drei Bloggerinnen Rike, Clara und Jeanny gemeinsam ins Leben gerufen haben, um viele tolle Leckereien nicht nur im Netz auf Fotos bewundern, sondern probieren zu können. Gerade lief die vierte Runde, das Thema war passend zur Jahreszeit "In der Weihnachtsschickerei". Da hab ich sofort an ein Früchtebrot gedacht, denn das lässt sich nicht nur recht bruchsicher verschicken, sondern auch mit vielen lieben Menschen teilen.

Früchtebrot mit Rosinen und Mandeln
Ich bin zum ersten Mal bei "Post aus meiner Küche" dabei und ziemlich gespannt - und ehrlich gesagt ein wenig nervös - ob der Inhalt meines Paketes nach dem Geschmack meiner Tauschpartnerin Susanne ist. Sie hat neben ihrem normalen Job gleich zwei Blogs, und zwar cherrypinkpurple und Lieschen heiratet, schaut mal vorbei!

Post aus meiner Küche Weihnachten 2012
Gestern ist nun mein Päckchen bei ihr angekommen. Wir wollten uns eigentlich persönlich treffen, da wir zufällig beide im schönen Hamburg wohnen, aber da kam leider einiges dazwischen. Deshalb hat die liebe Rike von Lykkelig Postbotin gespielt - dafür nochmal herzlichen Dank!

Heute gibt's also ein paar Bilder und natürlich das Rezept. Ich habe das Ganze gleich zweimal gebacken, damit Ihr auch sehen könnt, wie das schwedische Früchtebrot auf dem Teller aussieht. Eins wurde verpackt und verschickt, das andere fotografiert und verputzt...

Wie Ihr es schon von mir kennt, ist das Rezept eher simpel, aber  lecker - ich hoffe natürlich, Susanne stimmt mir da zu. Im Früchtebrot sind neben Mandeln und Rosinen ein paar Löffel Orangenmarmelade, daher schmeckt es nicht wahnsinnig süß, sondern leicht herb. Ich finde das ganz angenehm, wenn man in der Vorweihnachtszeit so viel Kekse und mit Puderzucker und Marzipan beladenen Stollen gefuttert hat... Die größte Herausforderung an dem Rezept ist, dass man das Früchtebrot nach dem Backen ein Folie einwickeln und einige Tage liegen lassen soll, damit es gut durchzieht. Aber das Warten lohnt sich!

Mandeln Rosinen und Orangenmarmelade
Die Zutaten für einen Laib:
200 g Butter
4 EL englische Orangenmarmelade
2 dl Zucker
3 Eier
4 dl Mehl
2 dl Rosinen
100 g Mandeln

So geht's: 
Die Butter in einem mittelgroßen Topf auf kleiner Stufe schmelzen. Die Marmelade dazu geben und auflösen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Eine Kastenform einfetten und mit Mehl oder Grieß ausstreuen. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen.

Mit einem großen Schneebesen den Zucker unter die Butter-Marmeladen-Mischung rühren. Die Eier eins nach dem anderen dazugeben und kräftig verrühren.

Die trockenen Zutaten, also Mehl, Rosinen und Mandeln mischen. Zum Teig hinzufügen und gut vermischen. Den Teig in die vorbereitete Form geben. Ungefähr 90 Minunten auf der untersten Schiene backen - das kommt wie immer auch ein bisschen auf Euren Backofen an. Auf jeden Fall ist genug Zeit, um ein paar Geschenke einzupacken, Rezept- oder Weihnachtskarten zu schreiben.

Rezept für Schwedisches Früchtebrot

Früchtebrot aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen. In Folie einschlagen und mindestens zwei Tage, besser noch eine Woche durchziehen lassen. Dann Anschneiden, mit Butter und heißem Tee oder Kaffee servieren. Lasst es Euch schmecken!

Schwedisches Früchtebrot mit Butter

20. November 2012

DIY: Babyhandtuch mit Kapuze

Update: Ich habe das Tutorial überarbeitet, damit auch die Kapuze des Handtuchs mit Frottee gefüttert ist! Klickt hier zur neuen Anleitung (auf Deutsch und Englisch). Freu mich auf Euer Feedback!

Zusammen mit einer lieben Freundin hab ich den Sonnabend an der Nähmaschine verbracht. Wie versprochen zeige ich Euch heute, was aus den bunten Stoffen geworden ist: Zwei Babyhandtücher mit Kapuze! Innen schön kuschlig mit Frottee, auf der anderen Seite farbenfroh mit Motiven, die ich selber als Kind schon toll fand. Ich bin noch ein ziemlicher Anfänger mit der Nähmaschine, aber sie sind ganz leicht zu machen und ein schönes Geschenk, wenn es im Freundeskreis Nachwuchs zu begrüßen gibt.

Anleitung Babyhandtuch mit Kapuze

Die Zutaten für ein Babyhandtuch:
Bunter Baumwollstoff, 75x75 cm und 30x30 cm
Frotteestoff, 75x75 cm
Nähgarn in einer passenden Farbe
Stecknadeln und eine Nähnadel
Stoffschere
Bügelbrett und Bügeleisen

Stoff für Babyhandtuch
So geht's:
Vorab den Stoff einmal durchwaschen. Dann bügeln und auf die oben angegebenen Größen zuschneiden. Da Frotteestoff vom Meter manchmal recht teuer ist, ein kleiner Tipp: ein großes Handtuch benutzen (das blaue oben kommt vom Möbelschweden).

Stoff falten und feststecken


Das 30x30 cm große Teil zu einem Dreieck falten, die linke Seite nach innen, und eine schöne gerade Kante bügeln.

Auf eine Ecke des Frotteestoffs legen und feststecken. Wenn Euer Frottee kein Handtuch ist, sondern eine Rückseite hat, dann darauf achten, dass die rechte Seite oben liegt.

Babyhandtuch mit der Nähmaschine selber nähen

Die beiden Außenkanten des Dreiecks mit einem Geradstich festnähen.

Stoff rechts auf rechts legen und feststecken
Die beiden Teile rechts auf rechts legen. Das kleine Dreieck für die Kapuze liegt dazwischen. Feststecken und mit einem Geradstich einmal rundherum nähen, dabei eine Lücke von ungefährt 10 cm lassen. Die Ecken mit der Schere trimmen, dabei aufpassen, dass Ihr die Naht nicht erwischt (ich spreche da aus Erfahrung...).

Babyhandtuch selbst genäht
Das Handtuch durch die Öffnung vorsichtig auf rechts ziehen. Das sieht zeitweise ziemlich wüst aus, aber lasst Euch davon nicht beirren. Es ist fast geschafft!

Babyhandtuch mit Kapuze ist fast fertig


An der Öffnung die Kanten nach innen einschlagen, kurz glattbügeln und per Hand oder mit der Maschine vernähen. Geschafft!

Nun bin ich mal gespannt, ob ich das so erklärt hab, das Ihr es nachmachen könnt. Bei Fragen meldet Euch bitte einfach - dies ist mein erste Nähanleitung, da ist ganz sicher noch Verbesserungsbedarf. Ich bin gespannt!

Nähgarn in bunten Farben








18. November 2012

Ausprobiert: Wirsing mit Apfel und roten Linsen

Das Wochenende ist schon wieder fast vorbei. Irgendwie geht das immer viel zu schnell... aber ich hab auch viel vorgehabt. Das Ergebnis meiner Arbeit zeige ich Euch am Dienstag, jetzt gibt es erstmal ein Rezept im Topfgucker-Test: Wirsing mit Apfel und roten Linsen.

Diesmal kommt das Rezept von hier (klick). Ich hab dieses Gericht nicht zum ersten Mal gekocht, aber diese Woche war ein Wirsing in der Biokiste und es ist einfach lecker.

An Linsen habe ich mich lange nicht rangetraut, weil ich nicht sicher war, ob sie überhaupt mag. Die roten kann ich aber uneingeschränkt empfehlen, und sie müssen auch nicht stundenlang garen, vorgekocht werden oder ähnliches.

Die Kombination der Datteln mit der leichten Säure des Apfels und den nussigen Linsen gefällt mir wirklich gut. Und wahrscheinlich ist das Ganze auch noch recht gesund, denn in Wirsing ist viel Vitamin C. In feine Streifen geschnitten und mit wenig Fett gedünstet schmeckt er schön würzig. Also eine gute Wahl für graue Novembertage!
















Kleiner Tipp, um den Abwasch zu verringern: Die Haselnüsse vorab in der großen Pfanne rösten, dann kann man sich die im Rezept angegebene kleine Pfanne sparen. Denn am Sonntagabend haben wir ja alle Besseres zu tun. Guten Appetit!








9. November 2012

Karten mit buntem Konfetti-Druck

Weil man eigentlich nie zu viele schöne Geburtstagskarten haben kann, gibt es heute noch eine Idee zum "selber drucken". Das Tolle daran: Die Stempel habt Ihr entweder schon im Haus oder könnt sie für ganz kleines Geld fast überall bekommen!

gepunktete Geburtstagskarte selbermachen

Denn alles, was es dafür braucht, sind Bleistifte, die mit einem Radiergummi ausgestattet sind. Das hat die perfekte Größe, um Konfetti zu "drucken".

DIY Glückwunschkarte mit Konfetti
Inspiration und verschiedene, zum Teile kostenlose Schriftarten zum Download gibt es im Netz jede Menge, zum Beispiel hier (klick) oder hier (klick). Ich hab einfach den Text eingegeben und dann die Buchstaben per Hand abgezeichnet. Wer einen Drucker hat, könnte sich das natürlich sparen, je nachdem wie man es mag.

Pünktchen drucken mit dem Radiergummi am Bleistift

Das bunte Konfetti ist mit Stempelkissen in fünf verschiedenen Farben entstanden. Ich habe jeweils einmal mit dem Radiergummi Farbe aufgenommen und mehre Abdrücke gemacht. Das ergab die unterschiedlich starken Punkte.

DIY drucken mit Bleistiften
Der Konfetti-Druck geht wirklich kinderleicht und funktioniert auf verschiedenfarbigen Karten. Ich kann mir das auch sehr gut auf Geschenkpapier, Tischkarten oder mit Stoffmalfarbe auf heller Baumwolle oder Leinen vorstellen. Das werde ich mal ausprobieren und dann natürlich berichten.

Geburtstagskarte mit Punkten wie Konfetti selbermachen

4. November 2012

Schoko-Orangen-Schnitten mit Cranberries

Schon wieder Sonntag! Heute gibt es aber keinen Kuchen, sondern etwas für echte Schokoladenliebhaber: Schoko-Orangen-Streifen mit Cranberries. Das Rezept kommt aus Australien, von einer meiner absoluten Food-Lieblingsseiten, und zwar von hier (klick). Ich hab es zum ersten Mal ausprobiert, und es hat super geklappt. Schmeckt wirklich heftig schokoladig, aber schmilzt ganz wunderbar auf der Zunge, und schon ein klitzekleines Stück macht ziemlich glücklich.

Rezept für Schokolade mit Cranberries
Ich hab mal das Rezept für Euch übersetzt, und die australischen Cup-Angaben übertragen. Am schwierigsten war der Titel - der Begriff "Schnitte" klingt leider einfach nicht so elegant wie "slice" - aber was soll's. 

Selbstgemachte Schokoladen Schnitten auf Backpapier
Die Zutaten: 
200 g Vollmilchschokolade
300 g Zartbitterschokolade
2 TL Sonnenblumenöl
2 EL Orangensaft
1 EL geriebene Orangenschale
80 ml Sahne
75 g gehackte getrocknete Cranberries 

So geht's:
Eine Form in der Größe von ungefähr 8 x 26 cm mit einem mindestens 4 cm hohen Rand und flachem Boden (ich habe eine Tupperbox benutzt) mit Backpapier auslegen. Backpapier an den langen Seiten über den Rand hängen lassen.
Die Hälfte der Milchschokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Einen Teelöffel Öl hineinrühren, bis es eine geschmeidige Masse ist. Diese als unterste Schicht in die Form füllen, im Kühlschrank in ungefähr 20 Minunten fest werden lassen.
Die Zartbitterschokolade, den Orangensaft, die Orangenschale und die Sahne in einem Topf auf kleiner Stufe schmelzen lassen. Cranberries hineinrühren. Die Masse als zweite Schicht in die Form geben und ungefähr zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Die andere Hälfte der Milchschokolade schmelzen, wieder einen Teelöffel Öl unterrühren und als oberste Schicht auftragen, glattstreichen. Dann geht es nochmal ab in den Kühlschrank - mindestens drei Stunden oder über Nacht.

Schokoladen-Orangen-Schnitten mit Cranberries
Zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen, am Backpapier aus der Form heben. Die Klinge eines großen glatten Messers unter heißem Wasser erwärmen, dann lässt sich die Schokolade leichter schneiden. In Stücke zerteilen und mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen! 

Schokolade mit Cranberries und Tee

1. November 2012

Dinkelbrot mit grünen Oliven

Selbst Brot zu backen ist eine feine Sache. Man weiß genau, was drin ist und kann ganz nach Geschmack eigene Kombinationen ausprobieren. Außerdem finde ich es immer wieder spannend, wie - und ob - das Brot gut aufgeht. Zum Glück ist dieses Rezept so einfach, dass es vom ersten Laib an super gelingt.

Dinkelbrot Scheibe mit grünen Oliven

Keine Angst vor Hefe! Damit der Teig gut aufgehen kann, ist die Temperatur des Wassers wichtig. Einfach die Hand unter den Hahn halten, und wenn sich das Wasser so warm anfühlt, wie die Luft drumherum (klingt etwas seltsam, aber ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine) dann passt das. Und schön geduldig sein und den Teig in Ruhe gehen lassen.

Rezept mit Hefe und grünen OlivenZutaten für einen Laib Brot:
1 Würfel Hefe
500 ml lauwarmes Wasser
3 EL Olivenöl
1 EL Honig
3 TL Salz
100 g grüne Oliven mit Kräutern, entsteint, grob gehackt
12 dl Dinkelmehl (entspricht ca. 600 g)

So geht's:
Wasser in eine große Rührschüssel geben, Hefe hineinkrümeln und auflösen. Öl, Salz und Honig dazugeben, dann die Oliven. Dinkelmehl unterrühren und zu einem Teig verkneten.

Zwei Löffel Mehl über den Teig streuen, dann mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort, zum Beispiel auf dem Festerbrett oder der Heizung, mindestens eine Stunde gehen lassen.

Teig für selbstgemachtes Brot mit grünen Oliven
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, zu einem Laib formen oder in eine Kastenform geben. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen, währenddessen den Teig nochmal gehen lassen. Dann für ungefähr 25 bis 30 Minuten backen, bis der Duft von frischem Brot Eure Küche erfüllt.

Kruste vom Dinkelbrot nach meinem Rezept

Das Grundrezept für dieses Brot stammt aus Schweden und lässt sich ganz leicht variieren: Weizen-, Dinkel- oder Roggenmehl, pur oder Vollkorn, mit schwarzen oder grünen Oliven, gehackten getrockneten Tomaten oder Kräutern - ganz wie es Euch gefällt. Aber egal, welche Sorte es ist: Am liebsten mag ich frisches Brot mit ein bisschen Butter und Meersalz. Superlecker!

Butterbrot Scheibe mit grünen Oliven


















Wem Butter nicht so gut schmeckt, der es kann stattdessen auch mit Frischkäse essen - wie die liebe Rike, mit deren Hilfe und Kamera diese schönen Fotos entstanden sind. Danke!


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